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Cost per Click (CPC)

Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2025

Was ist Cost per Click (CPC)?

Cost per Click, oft mit CPC abgekurzt, ist ein gangiges Abrechnungsmodell im Online-Marketing, insbesondere im Bereich der bezahlten Werbung. Bei diesem Modell zahlt ein Werbetreibender einen bestimmten Betrag, sobald ein Nutzer auf seine Anzeige klickt. Die reinen Einblendungen der Anzeige (Impressionen) bleiben kostenfrei, was dieses Modell besonders performanceorientiert macht.

Die Funktionsweise von CPC basiert meist auf einem automatisierten Auktionssystem, wie es von Plattformen wie Google Ads oder Amazon Advertising genutzt wird. Werbetreibende geben ein maximales Gebot fur bestimmte Keywords oder Zielgruppen ab. Der tatsachliche Preis pro Klick wird dann dynamisch ermittelt und hangt neben dem eigenen Gebot auch von der Konkurrenz und der Qualitat der Anzeige ab.

Der durchschnittliche Cost per Click - Berechnung und Bedeutung

Der durchschnittliche Cost per Click dient als zentrale Kennzahl zur Bewertung der Kosteneffizienz einer Werbekampagne. Er gibt an, wie viel im Durchschnitt fur einen einzelnen Klick auf eine Anzeige bezahlt wurde. Dieser Wert ermoglicht es Marketern, die Performance verschiedener Kampagnen, Anzeigengruppen oder Keywords direkt miteinander zu vergleichen.

CPC = Gesamtkosten / Anzahl der Klicks

Es ist wichtig anzumerken, dass der tatsachliche CPC fur jeden einzelnen Klick variieren kann, da er in Echtzeit durch die Anzeigenauktion bestimmt wird. Der Durchschnittswert fasst diese einzelnen Kostenpunkte zu einer aussagekraftigen Metrik zusammen.

CPC im Kontext der Online-Marketing-Ziele

Das CPC-Modell ist ideal fur Kampagnen, deren primares Ziel die Steigerung von Webseiten-Traffic ist. Es eignet sich hervorragend, um potenzielle Kunden auf eine spezifische Landingpage, ein Produktangebot oder einen Blogartikel zu leiten. Da die Kosten direkt an eine aktive Handlung des Nutzers gekoppelt sind – den Klick –, gilt es als sehr transparent und gut messbar.

Im grosseren strategischen Kontext wird der CPC selten isoliert betrachtet. Er steht in engem Zusammenhang mit anderen wichtigen Kennzahlen wie der Conversion-Rate oder dem Return on Ad Spend (ROAS). Ein niedriger CPC ist zwar erstrebenswert, aber letztendlich ist entscheidend, wie hochwertig der generierte Traffic ist.

Ein praktisches Beispiel fur CPC

Stellen Sie sich einen Online-Handler vor, der handgefertigte Ledertaschen verkauft und eine Werbekampagne bei Google startet. Der Handler legt ein maximales CPC-Gebot von 1,50 EUR fur das Keyword „Ledertasche kaufen“ fest. An einem Tag wird seine Anzeige 2.000 Mal ausgeliefert (Impressionen) und 100 Mal angeklickt. Die Gesamtkosten fur diesen Tag belaufen sich auf 120 EUR.

Um den durchschnittlichen CPC zu berechnen, teilt der Handler die Gesamtkosten durch die Anzahl der Klicks:

120 EUR / 100 Klicks = 1,20 EUR CPC

Obwohl sein Maximalgebot bei 1,50 EUR lag, hat er im Durchschnitt nur 1,20 EUR pro Klick bezahlt. Dieser Wert hilft ihm nun zu bewerten, ob die Kosten fur die 100 neuen Webseitenbesucher im Verhaltnis zu den daraus resultierenden Verkaufen wirtschaftlich sind.

CPC im Vergleich: Abgrenzung zu verwandten Kennzahlen

CPC vs. CPM

Der zentrale Unterschied zwischen Cost per Click (CPC) und Cost per Mille (CPM) liegt in der Abrechnungsgrundlage. Wahrend beim CPC pro Klick gezahlt wird, rechnet das CPM-Modell pro tausend Einblendungen (Impressionen) ab. CPM ist daher primar fur Kampagnen geeignet, deren Ziel die Steigerung der Markenbekanntheit und Reichweite ist.

CPC vs. CPA

Cost per Acquisition (CPA), auch als Cost per Action bekannt, geht einen Schritt weiter als CPC. Hier entstehen Kosten erst, wenn der Nutzer eine vordefinierte, wertvolle Handlung vollfuhrt – zum Beispiel einen Kauf abschliesst oder sich fur einen Newsletter anmeldet. Das CPA-Modell ist stark auf Konversionen ausgerichtet.

Wann ist CPC die richtige Wahl?

Die Entscheidung fur CPC als Abrechnungsmodell ist dann sinnvoll, wenn das Hauptziel darin besteht, qualifizierten Traffic auf eine Webseite oder Landingpage zu lenken. Es ist die beste Wahl fur Performance-Kampagnen, bei denen eine direkte Reaktion des Nutzers erwunscht ist.

Haufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist ein hoher CPC immer ein schlechtes Zeichen?

Ein hoher Cost per Click ist nicht zwangslaufig negativ, solange der damit erzielte Wert angemessen ist. Der CPC sollte immer im Verhaltnis zum Return on Ad Spend (ROAS) und dem Wert einer Konversion betrachtet werden. In stark umkampften Branchen oder bei Keywords mit hoher Kaufabsicht sind hohe CPCs oft die Norm.

Welche Faktoren beeinflussen die Hohe des CPC?

Die Hohe des CPC wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. Zu den wichtigsten zahlen die Branche und der Wettbewerb, die Anzeigenqualitat (Qualitatsfaktor), das gewahlte Keyword, die Tageszeit, die geografische Ausrichtung der Kampagne und das verwendete Gerat des Nutzers.

Wie senke ich meine Klickkosten?

Um den CPC zu senken, sollten Sie sich auf die Verbesserung der Anzeigenrelevanz und der Nutzererfahrung konzentrieren. Eine effektive Strategie ist die Optimierung des Qualitatsfaktors, die Verwendung von Long-Tail-Keywords und der Einsatz von auszuschliessenden Keywords, um irrelevante Klicks zu vermeiden.

Was ist ein guter CPC?

Einen universell „guten“ CPC-Wert gibt es nicht, da dieser stark von der Branche, dem Wettbewerb und den Kampagnenzielen abhangt. Ein CPC ist dann „gut“, wenn er profitabel ist. Das Ziel ist ein positiver Return on Ad Spend (ROAS).

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